Aufnahme der Schleuse Scharnebeck in den BVWP 2015 gefordert

Am 8. Juli 2015 fand die 3. Verkehrsinfrastruktur-Konferenz in Wolfsburg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Elbe-Seiten-Kanal und die A39.

Bis zu 240 Millionen Tonnen werden jährlich über die deutschen Bundeswasserstraßen transportiert. Es ist der einzige Verkehrsträger, der laut Prognosen noch nennenswerte Wachstumspotenziale im Güterverkehr bietet. Über die Anforderungen der Wirtschaft an das Wasserstraßennetz sowie die Verkehrsinfrastruktur insgesamt diskutierten 250 Teilnehmer der 3. Verkehrsinfrastruktur-Konferenz in Wolfsburg. Vertreter der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Hamburg betonten die Relevanz der überregionalen Zusammenarbeit bei der Projektplanung für die Bundesverkehrswege. „Die Instandhaltung und der Ausbau der Flüsse und Kanäle ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Industrie. Letztendlich gewährleisten die Binnenwasserstraßen die Anbindung an die internationalen Seeverkehre. Deshalb muss der Bundesverkehrswegeplan 2015 Projekte wie den Ausbau des Elbe-Seitenkanals als vordringlichen Bedarf berücksichtigen“, forderte Thomas Krause, Vorstand der Wolfsburg AG. Das Unternehmen hatte in Kooperation mit der Allianz für die Region GmbH und der Hamburg Port Authority zur Konferenz eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.infrastruktur-konferenz.de.

Fotorechte: Wolfsburg AG